Probleme beim Qivicon-Server

Gestern Nachmittag (29.9.2015) legte ein Ausfall des Qivicon-Servers eine nicht bekannten Anzahl an Smart Homes lahm, mit der Folge, dass Heizungen nicht mehr funktionierten, Alarmanlagen nicht einsatzbereit waren, oder die Beleuchtung einfach dunkel blieb.
Das Qivicon Forum ist voll von Benutzer-Posts, die sich über den Ausfall des Smart Home Systems der Deutschen Telekom beschweren. Auch am Morgen des Day Afters scheint noch nicht alles wieder beim alten zu sein, wie das Forum vermuten lässt.

Leider vermittelt dieses Ereignis einen falschen Eindruck über Smart Homes.

Bei einer professionellen Gebäudesteuerung, welche Sie mit KNX umsetzen können, sind Sie von einem solchen Ausfall nicht betroffen. KNX ist von Grund auf ein dezentrales System, welches komplett ohne einen zentralen Server (wie dem Qivicon-Server) auskommt.
Natürlich kann auch ein KNX-System ausfallen, wie jede andere elektronische Komponente auch, jedoch ist in der Regel nur der Teil der Gebäudesteuerung betroffen, der direkt mit der ausgefallenen Hardware in Verbindung steht. Alle übrigen Teilnehmer funktionieren weiterhin.

Und darum setzen Sie auf KNX

Ein Ereignis wie der gestrige Vorfall zeigt einmal mehr, warum es sich lohnt, eine jahrzehntelang bewährte Technologie auch im Privatbau einzusetzen, denn:

  • KNX ist dezentral, benötigt kein Internet und keinen Cloud-basierten Server
  • Sie sind stets Ihr eigener Chef, Ihre Gebäudesteuerung unterliegt nur Ihrer Kontrolle und verlässt Ihr Haus nicht
  • der Ausfall einer KNX-Komponente bedeutet normalerweise nur den Verzicht auf eine gewisse Teil-Funktionalität, bis Sie das Gerät getauscht haben (Ausnahme: das KNX-Netzteil als kritische Komponente, welche jedoch sehr robust ausgelegt ist)

Die Schlussfolgerung kann nur lauten: Setzen Sie bei einer so wichtigen Angelegenheit wie Ihrer Gebäudesteuerung auf robuste und bewährte Technologie, welche ohne Online-Zwang bzw. externe Server auskommt und vertrauen Sie dem weltweiten Standard: KNX.

Warum KNX außerdem das Mittel der Wahl ist, die Anforderungen an ein Smart Home umzusetzen, finden Sie in hier zusammengefasst: Das richtige Bussystem für Ihr Smart Home.

Qivicon: Heute bleibt die Bude kalt …
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2 Kommentare zu „Qivicon: Heute bleibt die Bude kalt …

  • 17. Oktober 2015 um 9:25 Uhr
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    „Mal abgsehen davon, dass ich Profi im Leerrohre legen und Kabel einziehen“

    Das wiederum bleibt einem ja bei funkbasierten Systemem wie Qivicon, Apple HomeKit oder Zwave erspart :)

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  • 30. September 2015 um 19:05 Uhr
    Permalink

    Als Mitbewohnerin des Smarten Heimes von Stefan wagte ich eben einen Blick auf den Blog und bekam einen riesen Schreck. Bitte was? Das Heim bleibt kalt? Meint er MEIN HEIM? Nein das kann nicht sein. Da habe ich doch auch ein Wörtchen mit zu reden. Dann begann ich aufgeregt den Post zu lesen. Erster Gedanke: ein Glück, einen Qivicon Server (was auch immer das ist) haben wir nicht, das wüsste ich, glaube ich. Zweiter Gedanke: ich war gar nicht auf die Idee gekommen, dass man seine Haussteuerung einem fremden Server übergeben könnte. Ich bin unwissend, dafür gibt es sicherlich Gründe. Ich bin eine begeisterte Anwenderin. Die Technik begreife ich nur grob skiziiert. Mal abgsehen davon, dass ich Profi im Leerrohre legen und Kabel einziehen bin und daher eine sehr genaue Vorstellung von der praktischen Umsetzung habe ,-). Aber da bin ich dann doch sehr froh ein unabhängiges Heim mit KNX nutzen zu dürfen.

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